HANNE KLEINE



Hanne Kleine. Der gebürtige Magdeburger kam 1969 nach Hamburg und eröffneten bald darauf die Kneipe "Zur Ritze" auf der Reeperbahn.

Er selbst war einst Mittelgewichtsboxer der DDR-Nationalmannschaft, da verstand es sich von selbst, daß die Ritze keine normale Kiez-Bar wurde, sondern auch ein Boxkeller hat. Seither war und ist die Box-Kneipe Kult, der Boxkeller legendär und immer wieder gern von Prominenten Schauspielern, Musikern und Sportlern, Kiezgrößen sowie Hamburgern und Touristen besucht.

 

Das "Kiez-Urgestein" Hanne Klein war einer der Mitbegründer des St. Pauli Kults und schuf mit der Box-Kneipe "Zur Ritze" eine Legende und sich selbst ein Denkmal.

Unlängst wurde die Kiez-Kneipe mit einer Show im St.Pauli-Theater gewürdigt und auch die ARD Serie "Großstadtrevier" nutze die Ritze als Kulisse.

 

Am 04.11.2011, im Alter von 79 Jahren, verstarb Hanne Kleine in Hamburg. Etwa 400 Trauergäste, darunter Jan Fedder, Udo Lindenberg, Olivia Jones, Heinz Hoenig, Rene Waller, viele Kiezgrößen und hunderte Freunde nahmen auf dem Ohlsdorfer Friedhof Abschied.

"Eine Ära ist zu Ende. Einen wie ihn wirds nie wieder geben" sagte Udo Lindenberg, dessen Lieder  auch für die Trauerzeremonie ausgewählt wurden. Am Abend zogen zirca 100 Freunde und Wegbegleiter in einem Trauermarsch durch St.Pauli - um Hanne Kleine dem Boxprofi und Kultwirt zu gedenken. Die Polizei hatte dafür extra eine Spur der Reeperbahn gesperrt.

 

Nun führt seine Frau Kirsten Kleine die Ritze in seinem Sinne weiter.